Wissenschaftlich fundierte Methoden und psychologische Werkzeuge für deinen Alltag verständlich erklärt.
Die Eisenhower-Matrix ist eine bewährte Methode zur Priorisierung von Aufgaben. Sie teilt To-dos nach Wichtigkeit und Dringlichkeit ein, um kognitive Überforderung zu reduzieren und den Fokus auf das Wesentliche zu lenken – ideal für gezieltes Stressmanagement.
WOOP (Wish, Outcome, Obstacle, Plan) ist eine mental-strategische Technik. Sie verbindet positive Zukunftsziele mit der realistischen Betrachtung von Hindernissen, um Motivation und konkrete Handlungspläne (Wenn-Dann-Pläne) effektiv zu steigern.
Die 5-4-3-2-1-Methode ist eine effektive Erdungsübung bei akuter Angst und Panik. Durch das bewusste Benennen von Sinneswahrnehmungen wird das vegetative Nervensystem aktiv reguliert und destruktive Grübelkreisläufe unterbrochen.
Die ORS ist eine kurze, validierte therapeutische Messgröße zur Erfassung des aktuellen Wohlbefindens. Sie bewertet das persönliche, soziale und allgemeine Funktionsniveau und hilft so, den Therapie- oder Selbsthilfefortschritt sichtbar zu machen.
Craving bezeichnet das starke, suchthafte Verlangen. In der Suchttherapie und Rückfallprävention helfen Coping-Strategien wie Ablenkung, Skills-Training oder das achtsame Akzeptieren des Gefühls ('Urge Surfing'), um das Verlangen erfolgreich zu bewältigen.
Eine Kernmethode der Verhaltenstherapie. Sie hilft dabei, automatische, negative Gedanken als Hypothesen (nicht als Fakten) zu betrachten und diese aktiv durch hilfreiche, realistische Alternativen zu ersetzen.
Statt radikaler Lebensänderungen fokussiert man sich auf minimale, tägliche Verbesserungen. Selbst an schlechten Tagen eine "Mikro-Gewohnheit" (z. B. 1 Liegestütz) auszuführen, hält die neuronale Routine aufrecht.
Ein stoisches Konzept, das Sorgen in drei Kategorien teilt: Was ich kontrollieren kann, was ich nur beeinflussen kann, und was außerhalb meiner Macht liegt. Hilft massiv beim Loslassen von Ängsten.
Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst und ohne Wertung wahrzunehmen. Das muss nicht immer auf dem Meditationskissen passieren. Schon 2 Minuten bewusstes Atmen oder das fokussierte Wahrnehmen der Umgebung können das Nervensystem beruhigen und dich ins Hier und Jetzt zurückholen.